Mittig einer ruhigen Straße steht ein blaues Haus mit steilem Dach, bodentiefen Fenstern und einem schön angelegten Garten, der teilweise erst zu wachsen beginnt. Hier leben seit Dezember 2024 die Bauherren, deren Geschichte hier erzählt wird. Ein Paar, das nach Jahrzehnten in einem großen Haus mit weitläufigem Garten den Schritt gewagt hat: kleiner, klarer, altersgerechter zu bauen. Im Gespräch erinnern sie sich an Zweifel, Zufälle und den Moment, in dem aus Sorge plötzlich Vorfreude wurde.
„Gott bewahre, niemals!" Der erste Gedanke an ein neues Haus
„Als die Idee zum ersten Mal aufkam, haben wir nur abgewinkt”, erinnert sich die Bauherrin. „Planung, Kosten, Bauärger, Reklamationen, das ganze Aussortieren und Entsorgen von Dingen, an denen Erinnerungen hängen, das Packen, der Umzug. Allein der Gedanke hat uns schlaflose Nächte bereitet.” Ihr Mann nickt: „Das war für uns beide erstmal Stress pur, ganz klar.”
Doch der zweite Blick, mit etwas mehr Abstand, veränderte einiges. Das bisherige Haus, einst Mittelpunkt für Familie, Kinder und Freunde, war über die Jahre zunehmend mehr Last als Lust. „Unsere Kinder und Enkel hatten ihren eigenen Lebensmittelpunkt längst auswärts gefunden”, erzählt die Bauherrin. „Und irgendwann stellt sich einfach die Frage: Brauchen wir das alles noch oder wollen wir etwas, das besser zu uns passt, auch im Alter?”
Der Zufall half nach: Aus dem Freundeskreis kam der Hinweis auf ein überschaubares Grundstück. „Nach ein paar schlaflosen Nächten stand dann der Entschluss fest;, sagt der Bauherr. „Wir tauschen das Gute gegen das Bessere.”
Zwischen Architektentraum und Fertighaus-Skepsis
Zunächst träumte das Paar von einem klassischen Architektenhaus. Die Idee scheiterte schnell am Budget. „Erst die Planungen, dann das Ende, weil unbezahlbar”, fasst der Bauherr es knapp zusammen. Auf Empfehlung eines Freundes wagte das Ehepaar daraufhin einen Blick in die Fertighausbranche, zunächst ohne große Begeisterung. „Wir hatten das Bild von starren, vorgekauten Konzepten im Kopf, von Einheitsbrei”, so die Bauherrin.
„Das war nicht das, was wir wollten.” Die Wende kam mit dem Namen EBK. Eine erste, noch vorsichtige Besichtigung eines Musterhauses am Steinhuder Meer, die Empfehlung eines Bekannten aus Berlin und schließlich der Blick in die Vielfalt der
individuell anpassbaren EBK-Haustypen überzeugten das Paar.
„Dieser zweite, genauere Blick hat den Ausschlag gegeben”, sagt der Bauherr. „Daraus ist eine Partnerschaft geworden, auf die bis heute kein Schatten gefallen ist.”
Planung am Bildschirm und eine Überraschung vom Bauamt
Schnell war ein Grundtyp gefunden und das Paar entwickelte eigene Raumideen am PC-Monitor, setzte virtuelle Wände nach eigenem Bedarf, orientierte sich sogar am vorhandenen Mobiliar und plante bodentiefe Terrassentüren ein.
„Es hat richtig Spaß gemacht, das eigene Haus quasi selbst zusammenzustellen”, erinnert sich die Bauherrin und ergänzte: „Das Grundkonzept für unser persönliches Traumhaus stand somit fest.“
Eine Hürde gab es dennoch: Die Bauordnung der Gemeinde ließ keine 30 Grad Dachneigung zu, genehmigungsfähig waren nur 45 Grad. „Wir haben uns gefragt, ob EBK da überhaupt mitgeht”, so der Bauherr. Die Antwort überraschte beide positiv. „Es war verblüffend, wie leicht und freundlich dort alle unsere Wünsche und Vorgaben akzeptiert wurden”, sagt die Bauherrin. „Sogar die Höhe der Fensterbrüstung wurde noch an die Höhe unserer geplanten Küchenarbeitsfläche angepasst. Wir sind überall auf offene Türen gestoßen.”
Die ungewohnte Dachneigung von 45 Grad, für ein „Dänenhaus” eigentlich untypisch, sorgte zunächst für kurze Schluckstörungen, nicht nur bei EBK wegen der Umsetzung, sondern auch bei uns, wegen des damit verbundenen unvermeidlichen Mehrpreises. „Am Ende hat sich das aber sogar ausgezahlt”, sagt der Bauherr.
„Wir haben dadurch eine halbe Oberetage bekommen, mit zwei Gästezimmern, einem Gästebad und einer kleinen Werkstatt.” Ein weiterer Pluspunkt aus Sicht des Paares: EBK ließ zu, dass für die Dacharbeiten ein lokaler Dachdecker beauftragt wurde, abweichend von der Gesamtplanung. „Uns war wichtig, im Falle eines witterungsbedingten Schadens schnell jemanden vor Ort zu haben”, erklärt der Bauherr.
So ließ sich zudem eine In-Dach Solaranlage funktional wie optisch aus einer Hand realisieren. Kleinere Reibereien an der Schnittstelle zwischen Dachdecker und EBK-Bau habe es zwischenzeitlich gegeben, räumt die Bauherrin ein, „aber dank einer ausgleichenden, professionellen Bauleitung lief am Ende auch das geschmeidig.”
Vom ersten Kontakt bis zum Einzug: und nur fünf Monate Bauzeit
Die Zeitlinie liest sich wie ein Fahrplan: Erstkontakt mit der EBK-Repräsentantin Frau Parbs am 10. August 2023, Auftragserteilung am 5. Dezember 2023, vier Monate dazwischen. Nach Abschluss aller Anträge und Genehmigungsverfahren sowie der Abstimmung mit Tiefbau, Dachdecker und Stadt rückte am 3. Juni 2024 der Bagger zur Flächenvorbereitung an.
Bereits am 15. Juli 2024 lieferten drei dänische Tieflader alle Fertigteile samt Kran, am 20. Juli stand der Rohbau. Am 16. Dezember 2024, nach nur fünf Monaten und mit gerade einmal zwei Wochen Verspätung, konnte das Paar in sein fertiges Haus einziehen.
„Am 24. Dezember haben unsere Enkel ihre Geschenke schon unter Weihnachtsbaum in unserem gerade neu fertiggestelltem Traumhaus ausgepackt”, erzählt die Bauherrin mit einem Lächeln. „Schöner hätte es für uns nicht kommen können.”
Ein völlig neues Wohngefühl
Heute, gut anderthalb Jahre nach dem Einzug, schwärmt das Paar von den kurzen Wegen auf einer Wohnebene und der Weite, die die bodentiefen Glastüren und Fenster jeden Tag aufs Neue schenken. „Alles ist übersichtlich, ohne vollgestelltem Dachboden, ohne voll gerümpeltem Keller”, sagt der Bauherr. „Wir haben gemerkt: Man kommt einfach leichter voran, wenn man nicht zu viel Ballast mit sich herumträgt.” Einen besonderen Dank und ein riesiges Kompliment richtet das Paar an ihren Bauleiter Wolfgang Unger.
„Stets zuverlässig, geduldig und immer freundlich hat er jedes Problem souverän gelöst und dafür gesorgt, dass Tiefbau, Fundamentbau, Wegebau, Dachdeckung und Leitungsbau nahtlos ineinandergriffen”, so die Bauherrin. „Ohne ihn wäre der Weg sicher nicht so gerade verlaufen.” Der Garten rund um das Haus ist noch im Werden, denn aus dem nassen Acker soll mit der Zeit ein blühendes Grün werden und damit am Ende dem blauen Haus einen passenden Rahmen verleihen.
„Reklamationen? Bis auf ein paar kleine Nachbesserungen im Frühjahr 2025, keine”, sagt der Bauherr. Und die Bauherrin ergänzt lächelnd: „Keinen einzigen Tag seit unserem Einzug möchten wir missen.” Ihr Fazit bringen die beiden auf eine kurze Formel: „Es reist sich besser mit leichtem Gepäck.”